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Erfolg aus Erfahrung

Unsere Referenzen

Seit über einem Jahrzehnt bereiten MKR-Verdampfer Gülle und Gärrest auf Reststoff- und Speisereste-Biogasanlagen in ganz Europa auf. Hier finden Sie eine Auswahl an Referenzprojekten mit dem eingesetzten Verdampfer, dem Anlageninput und der erzielten Volumenreduktion.

* Alle Angaben beziehen sich auf Ergebnisse, die unter spezifischen Betriebsbedingungen erzielt wurden. Die tatsächliche Effizienz kann je nach Substratzusammensetzung und lokaler Anlagenkonfiguration variieren. Wir empfehlen eine Laboranalyse Ihrer Probe vor einer Investition.

Für welche Anwendungsfälle eignen sich die Verdampfer von MKR?

MKR-Verdampfer verarbeiten Gülle und Gärrest aus sehr unterschiedlichen Quellen, von Lebensmittel- und Schlachtabfallanlagen bis hin zu Gärresten aus Teilströmungs-Null-Flüssigkeits-Verfahren und der Flüssigkeit aus der Wäsche von Gärrestfasern für die Herstellung von Torfersatzstoffen.

Referenzanlagen im Überblick

Referenzanlage Westdeutschland

Medium: Gärrest aus Speiseresten, Restaurantresten, Flotaten und Fettabscheiderinhalten

Verdampfer: 2 DV-Linien, je 3-stufig, Wärme aus BHKW

Inbetriebnahme: Linie 1 April 2019, Linie 2 2020

Datenbasis: Fernüberwachung 07/2023 bis 08/2025

Zu den Belegen: Verfügbarkeit, Destillat pro Tag, Reinigung, Betrieb ohne Personal, flexible Fahrweise, Verdampfungstemperatur, Volumenreduktion, Labor und Betrieb im Vergleich

Referenzanlage Schweiz

Medium: wie Referenzanlage Westdeutschland, zusätzlich Panseninhalt aus dem Schlachthof

Verdampfer: 1 DV4000, 4-stufig, Wärme aus BHKW

Inbetriebnahme: 2020

Datenbasis: Wochenberichte des Betreibers 08/2025 bis 01/2026 und tägliche Betriebsdaten 06/2026 bis 10/2026

Zu den Belegen: Destillat pro Tag, Reinigung, Betriebszeit

Referenz 01: DV-Verdampfer auf einer Speisereste-Biogasanlage, Schweiz

Ein 4-stufiger DV-Verdampfer bereitet seit 2020 Gärrest aus Speiseresten und Reststoffen der Lebensmittelindustrie mit BHKW-Abwärme auf. An 51 vollständigen Betriebstagen (26. Juni bis 3. Oktober 2026) hat er 82 % der Zeit verdampft; bei Volllast erzeugt er ca. 40 m³ Destillat pro Tag aus ca. 350 kW Wärme.

  • Maschine: 1 × DV-Verdampfer, 4-stufig, mit Brüdenwäscher für ASL

  • Substrat: Speisereste und Reststoffe der Lebensmittelindustrie, ca. 30.000 t/a

  • Wärmequelle: BHKW-Abwärme

  • Destillat: wird als Prozesswasser in der Entpackungslinie der Anlage genutzt

  • Konzentrat und ASL: übernimmt ein Dienstleister als Grundlage für die Düngemittelherstellung

  • Gemessen an 51 vollständigen Tagen (26.06. bis 03.10.2026): 82 % der Zeit verdampfend, im Mittel ca. 31 m³ Destillat pro Tag; bei Volllast ca. 40 m³ pro Tag bei ca. 350 kW, 4,5 bis 4,7 l Destillat je kWh Wärme

  • Hintergrund: Der Verdampfer hat eine Umkehrosmose ersetzt, die mit diesem Gärrest nicht funktionierte

  • In Betrieb seit: 2020

Besichtigungen und Gespräche mit dem Betreiber sind möglich.

Besuchergruppe mit Michael Köhnlechner am MKR DV-Verdampfer auf einer Speisereste-Biogasanlage in der Schweiz

Gemessene Betriebsdaten: DV-Verdampfer für Gärrest aus Lebensmittelabfällen

Wie bewährt sich ein thermischer Vakuumverdampfer im täglichen Betrieb mit Gärrest aus Lebensmittelabfällen? In einer Biogasanlage für Lebensmittelabfälle in der Schweiz ist seit mehr als fünf Jahren ein vierstufiger DV-Verdampfer mit Abwärme aus einem Blockheizkraftwerk in Betrieb. An 51 vollständigen Betriebstagen zwischen dem 26. Juni und dem 3. Oktober 2026 war er 82 % der Zeit im Verdampfungsbetrieb und produzierte durchschnittlich ca. 31 m³ Destillat pro Tag, einschließlich Reinigungsphasen, Standby-Zeiten und Stillständen. Bei Volllast liefert er bei einer Wärmezufuhr von ca. 350 kW etwa 40 m³ Destillat pro Tag, was 4,5 bis 4,7 Litern pro kWh entspricht. Der Auslegungswert für diese Maschine liegt bei 4,3 l/kWh. Das Destillat wird als Prozesswasser in der Entpackungslinie der Anlage wiederverwendet. Konzentrat und ASL werden von einem Dienstleister als Rohstoff für die weitere Düngemittelproduktion übernommen.

Betriebsdaten eines 4-stufigen DV-Verdampfers für Gärrest aus Lebensmittelabfällen in der Schweiz: Destillat pro Tag als Wochendurchschnitt und Zeitanteil pro Betriebszustand, 51 volle Tage, 26. Juni bis 3. Oktober 2026

Erhebungsmethode: 10-Minuten-Werte aus dem Anlagensteuerungssystem, die als Tagesberichte übermittelt wurden. Die Daten basieren auf 51 vollständigen Betriebstagen zwischen dem 26. Juni und dem 3. Oktober 2026 (Tagesfenster 08:00 bis 08:00 Uhr). Tage mit unvollständiger Datenübertragung wurden nicht berücksichtigt, und fehlende Tage wurden nicht interpoliert. Volllast: 16 Tage mit einer durchschnittlichen Wärmezufuhr von mindestens 345 kW und mindestens 22 Stunden Verdampfungsbetrieb.

Referenz 02: MVR15 für Waschwasser aus Gärrestfasern (Torfersatz), Deutschland

Ein elektrischer MVR15 dampft die Flüssigkeit ein, mit der abgepresste Gärrestfasern vor der Verarbeitung zu Torfersatz gewaschen werden. Das Destillat geht zurück in die Wäsche, das Konzentrat behält Nährstoffe und Feststoffe, der Kreislauf ist geschlossen.

  • Maschine: 1 × MVR15 (mechanische Brüdenverdichtung, elektrisch)

  • Medium: Waschflüssigkeit aus den Fasern des Gärrests aus der Schneckenpresse (Feinanteile und Salze ausgewaschen), kein Gärrest

  • Energie: ca. 40 kWh Strom pro m³ Destillat (ca. 25 l/kWh) bei dieser Waschflüssigkeit; für Gärrest geben wir 22,5 l/kWh an

  • Ablauf: Die Schneckenpresse trennt die Fasern ab; die Fasern werden gewaschen und zu Torfersatz aufbereitet; die Waschflüssigkeit wird im MVR eingedampft; das Destillat geht zurück in die Wäsche

  • Hintergrund: Der MVR ersetzte ein Konzept aus Ultrafiltration und Umkehrosmose, das mit diesem Medium nicht funktionierte, und verkürzte die Verfahrenskette

Besichtigungen und Gespräche mit dem Betreiber sind möglich.

Proof of Concept: Vor der Bestellung testete der Betreiber die Waschflüssigkeit in unserem Labor, in unserem Technikum und vor Ort mit der MKR-Testanlage

Elektrischer Verdampfer vom Typ MKR MVR15 zum Entfernen von Flüssigkeit aus Gärrestfasern, installiert in der Halle am Betriebsstandort in Deutschland

Referenz 03: DV1000 für Zero Liquid Discharge im Teilstrom, Deutschland

Auf einer landwirtschaftlichen Biogasanlage, die überwiegend Gülle und Festmist einsetzt, dampft ein 3-stufiger DV1000 die abgetrennte Flüssigphase ein. ASL wird als Mineraldünger zurückgewonnen, das Konzentrat zusammen mit den Feststoffen getrocknet; aus diesem Teilstrom bleibt keine Flüssigkeit übrig.

  • Maschine: 1 × DV1000, 3-stufig

  • Substrat: überwiegend Gülle und Festmist

  • Ablauf: Separation, Eindampfung der Flüssigphase, ASL-Rückgewinnung, Trocknung des Konzentrats mit den Feststoffen

  • Wärmebedarf: ca. 180 kW

  • Destillat je kWh Wärme: ca. 3,4 bis 3,7 l

  • Volumenreduktion: ca. 5.000 m³ pro Jahr

  • In Betrieb seit: Anfang 2021

Besichtigungen und Gespräche mit Anlagenbetreibern sind auf Biogasanlagen für Lebensmittelabfälle in der Schweiz und in Westdeutschland sowie bei der MVR-Anlage in Deutschland möglich.

MKR DV1000-Verdampfer in einer landwirtschaftlichen Biogasanlage mit Teilstrom-ZLD-Gärrestaufbereitung (Zero Liquid Discharge) in Deutschland

Häufig gestellte Fragen

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